Archiv für das Schlagwort ‘Fütterung

Erbse   Leave a comment

In meinen Salmlerteich ist nun schon seit einiger Zeit wieder einmal ein Erbsenkugelfisch eingezogen. Genauer gesagt, hat er hier fortan seinen Hauptwohnsitz bezogen, weil er zwischendurch auch immer mal bei den Kap Lopez nach Schnecken suchen darf. Anfangs habe ich mir ein bisschen Sorgen um den Kleinen gemacht. Es ist schon eine ganze Weile her, aber seinen Verwandten, der früher einmal bei mir gewohnt hat, konnte ich von Anfang an beim „Schneckensammeln“ beobachten. Erbse II schien sich leider so gar nicht für das durchaus reichhaltige Angebot zu interessieren. Dass er Flockenfutter nicht anrühren würde, war mir natürlich klar, aber auch lebende Mückenlarven wollten ihm wohl nicht schmecken.

Aber entweder hat er lieber gefressen, wenn kein Gesicht vor der Scheibe klebte, oder er hatte einfach längere Zeit keinen Hunger. Schließlich sah ich ihn nämlich doch noch Mückenlarven in rauen Mengen verschlingen. Und als ich ihn dann nach einer ausgiebigen Anpirschphase (seinerseite, meine ich) auch noch ein Schneckchen schlürfen sah, war ich endgültig beruhigt.

Automat   2 comments

Ich hatte es schon lange vor, nun habe ich Futterautomaten für meine Becken besorgt, vor allem um in meiner Abwesenheit nicht mehr mit Ferienfuttertabletten arbeiten zu müssen. Dabei erwies sich erstaunlicherweise die Abdeckung meines Oldies als deutlich besser geeignet für den Eheim-Futterautomaten als die des neueren Salmlerteichs. Der flache Deckel hat eine verschließbare Aussparung, die groß genug ist, damit das gesamte Futter im Becken landet. Beim Becken von Hagen gibt es zwar eine spezielle Öffnung für den Futterautomat, aber die ist offenbar ganz speziell nur auf das Gerät der gleichen Firma ausgelegt. Hier musste ich ziemlich herumexperementieren, damit der Eheim einen ausreichend festen Stand hat, ohne die Hälfte der eingestellten Futtermenge neben die Öffnung zu streuen. Na ja, habs hingekriegt.

Gefährliche Sprünge   Leave a comment

Vor allem die Kap Lopez aus dem Oldie gewöhnen sich bei der Fütterung immer mehr das Springen an. Das geht so weit, dass ich neulich für einen Moment dachte, einer von ihnen sei mir in die Futterdose gesprungen.

Was im ersten Moment lustig erscheint, hat auch seine Schattenseiten. So muss man jedes Mal höllisch aufpassen, dass nicht doch mal einer dieser Sprungartisten den Beckenrand überwindet, wie es leider schon zweimal passiert ist (wohl eher abseits der Fütterung), ohne dass ich mir erklären kann, welche Lücke die Armen gefunden haben.

 

Auf der Suche   Leave a comment

Noch lässt sich leider nicht genau sagen, wie viele Hummelgarnelen noch da sind. Das Becken bietet mit der Wurzel ein großes Versteck und ist obendrein dicht bepflanzt. Bisher habe ich genau drei Hummeln gleichzeitig gesehen, die gemütlich den Bodengrund im hinteren Teil des Beckens abweiden und dabei auch nur zufällig von mir entdeckt wurden. Auch Lockfütterung brachte bisher fast ausschließlich die Schnecken auf den Plan. Den Hummeln geht es offenbar auch so schon gut genug.

Ähnlich geht es mir mit den Tigergarnelen. Auch die zeigen sich aktuell kaum bis gar nicht. Aber das kenne ich schon. Zwerggarnelen sind in dieser Hinsicht jederzeit für eine Überraschung gut, verschwinden scheinbar spurlos, um erst dann wieder aufzutauchen, wenn man schon ernsthaft über einen Neukauf nachdenkt.

Babyfütterung   Leave a comment

Baby auf der Jagd

Kap-Lopez-Baby auf der Jagd

Die kleinen Kap Lopez müssen ja auch etwas fressen. Mit dem Angebot, das ich ihnen derzeit biete, sollten sie aber eigentlich ganz zufrieden sein. In dem alteingefahrenen, eingerichteten und bepflanzten Becken sollten sie ohnehin bereits ein reichhaltiges Angebot an Mikroorganismen und Kleinstlebewesen vorfinden.

Weil ich nicht genau weiß, wie viele Mini-Lopez sich im Becken tummeln, füttere ich vorsichtshalber noch in winzigen Portionen zu. Aufgrund des großzügig dimensionierten Filters mit improvisiertem Ansaugschutz, der hohen Anzahl an Schnecken und den Tigergarnelen mache ich mir wenig Sorgen, dass das Zufutter unzureichend verwertet werden und das Wasser belasten könnte, zumal der Hauptteil der Zufütterung durch lebende Infusorien geschieht.

Dazu gibt es kleinste Mengen an Staubfutter und für die schon etwas größeren Mikroflocken bzw -granulat. Das Staubfutter dürfte schon bald nicht mehr notwendig sein, wahrscheinlich werde ich es ab morgen absetzen.

Gestern habe ich außerdem eine Zucht Artemia-Nauplien angesetzt. Aufgrund der niedrigen Temperaturen (etwa 18 – 20°C) rechne ich frühestens morgen mit dem Schlupf. Vermutlich heute Abend oder morgen Früh werde ich eine zweite ansetzen und sicher einige Artemia heranwachsen lassen, um auch die erwachsenen Tiere mal wieder in den Genuss kommen zu lassen.

Übrigens schön zu beobachten, dass die kleinen Kap Lopez schon fleißig auf die Jagd gehen schwimmen.

Guten Appetit!